Dienstag, 18. März ab 19:00 Uhr: Buchpräsentation „Flora Tristan oder: Der Traum vom feministischen Sozialismus“

Buchvorstellung von Florence Herve
Cover_Flora_Tristan*Meine Groszmutter war eine merkwuerdige Frau. Sie nannte sich Flora Tristan. Sie erfand eine Vielzahl sozialistischer Geschichten, unter anderem die Arbeiterunion… Wahrscheinlich konnte sie nicht kochen. Ein sozialistischer, anarchistischer Blaustrumpf!*

Autor dieser Saetze ist der Maler Paul Gauguin. Er hat seine Groszmutter nicht gekannt und deren Buecher nicht gelesen, und gibt zu, Wahrheit und Dichtung hier nicht auseinanderhalten zu koennen. Es gab und gibt viele Legenden um Flora Tristan, die – verfolgt und vergoettert, geliebt und gehasst – in Deutschland (und Oesterreich) heute kaum noch bekannt ist.

Die franzoesisch-peruanische Autorin, Rednerin, Kulturvermittlerin und
Internationalistin, die sich von einer Paria zu einer politischen Propagandistin entwickelte, begruendete theoretisch die Vereinigung von Feminismus und Sozialismus. Sie trat fuer die Befreiung der Frau ein und erklaerte fuenf Jahre vor Marx und Engels, dass sich die Arbeiter/innen nur selbst befreien koennen.

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